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Im Wasser plantschen mit Schwimmwindel – Worauf beim Kauf achten?

Letztes Update: 4. Juni 2020

Babyschwimmen ist optimal dafür geeignet, um die motorischen Fertigkeiten, sowie den Gleichgewichtssinn eines Babys zu verbessern. Aber auch gemeinsame Wasserspiele mit Mama und Papa können Babys im ersten Lebensjahr unterstützen und natürlich viel Spaß machen. Dabei ist der Blick auf die Wahl der Schwimmwindel ein wichtiger Punkt, den wir nachfolgend erläutern werden.

Die wichtigsten Kaufkriterien für eine Schwimmwindel auf einen Blick

  • Richtige Größe
  • Material (Stoff oder Plastik)
  • Windelverschluss (Klettband oder Kordel)
  • Extras (weiche Windeleinlage oder Reißnaht)

Schwimmwindeln sind eine praktische Badekleidung

Bei einem Baby oder Kleinkind ist aufgrund einer regelmäßigen Nahrungsaufnahme ein Schwimmen ohne Schutz nicht möglich, da es plötzlich im Wasser dazukommen kann, dass das Verhalten oder der Gesichtsausdruck zeigt, dass das Kind Stuhlgang absetzen muss. Im Wasser kannst du nicht so schnell reagieren und ein Malheur im Schwimmbad verhindern. Eine Schwimmwindel kann einiges auffangen.

Da die speziellen Windeln nicht ganz so dicht sind, wie herkömmliche Babywindeln, gelangt somit nur der Urin ins Wasser. Anders als herkömmliche Windeln, quellen sie im Wasser nicht auf. In der Regel ist ein Pool oder Schwimmbad aber so gut gechlort und verfügt über ein Filtersystem, dass die Verunreinigung im Wasser schnell beseitigt wird.

Worauf sollte beim Tragen einer Schwimmwindel geachtet werden?

Damit die Schwimmwindel gut schützt, muss sie richtig sitzen. Der Sitz sollte während des Herumplanschens ab und zu überprüft werden. Sie sollte an den Beinen eng abschließen, aber am Po noch etwas Luft lassen.

Die Bewegung deines Kindes sollte beim Tragen der Windel nicht eingeschränkt werden. Dementsprechend solltest du beim Kauf immer auf die richtige Größe achten. Du kannst zwischen Mehrweg-Schwimmwindeln aus Stoff oder Einweg-Windeln aus Plastik wählen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Plastik- oder Stoffwindel?

Plastik Schwimmwindeln bieten den Vorteil, dass sie nach dem Gebrauch wie eine klassische Babywindel entsorgt werden. Das Material ist sehr robust und hält im Wasser auch größeren Belastungen Stand. Die Windeln sind häufig mit einer Reißnaht ausgestattet, wodurch das Entfernen der Babywindel erleichtert wird.

Beim Anziehen der Windel musst du sehr vorsichtig sein, damit die Reißnaht nicht direkt aufgeht. Viele Plastik Schwimmwindeln sind mit einem Klettverschluss ausgestattet. Ein Nachteil ist, dass die Umwelt durch den erhöhten Anfall von Müll belastet wird und die Windeln durch den höheren Verbrauch teurer sind, wie die Modelle aus Stoff.

Stoffwindeln werden von vielen Babys auf der Haut wesentlich besser vertragen. Sie sind sehr weich und beinhalten häufig ein leichtes Futter aus Baumwoll-Frottee. Diese Schwimmwindeln solltest du wählen, wenn dein Baby eine empfindliche Haut hat.

Ein weiterer Vorteil einer Stoffwindel ist das kompakte Packmaß. Du kannst sie somit mit in den Urlaub nehmen, ohne dass die Windeln im Koffer viel Platz in Anspruch nehmen. Wenn du dich für Wegwerf-Schwimmwindeln entscheidest, bräuchtest du pro Urlaubstag circa 2-3 Windeln.

Stoffwindeln können immer wieder verwendet werden. Nach dem Schwimmbadbesuch sollten sie in der Waschmaschine gereinigt werden. Zwischendurch reicht es aus, wenn sie mit fließendem Wasser abgespült werden, wenn in der Windel kein größeres Malheur passiert ist.

In diesem Video erfährst du warum Schwimmwindeln aus Stoff sinnvoll sind:

Warum sind Stoffwindeln im Wasser ausreichend?

Stoffwindeln haben nicht nur eine tolle Optik, da sie meistens mit kindlichen Motiven verziert sind, sondern sie halten auch einiges auf. Plastik und Stoffwindeln sind nicht wasserdicht. Sie sollen nur verhindern, dass eventuell Stuhlgang in das Wasser gelangt. Das passiert aber im Schwimmbad eher selten.

Der Grund hierfür ist, dass Wasser einen zehnmal stärkeren Druck aufweist wie Wasser. Außerdem entspannen sich bei deinem Baby die Schließmuskeln erst bei Temperaturen von über 35 Grad Celsius. Dementsprechend passiert es eher seltener, dass ein Baby in kühlerem Wasser Stuhlgang abgibt.

Ganz anders sieht es in einem gut beheizten Babybecken aus. Trotzdem ist es für alle Fälle sinnvoll, wenn du deinem Baby vor dem Schwimmen passende Badewindeln anziehst.

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